"Das Rad nicht neu erfinden, aber mit einem besseren Profil ausstatten"

Elke Kahr auf der erweiterten KPÖ-Bezirksleitungssitzung (29.1.08)

Die Grazer KommunistInnen berieten am Dienstag auf einer erweiterten Bezirksleitungssitzung der KPÖ über die Folgen des Wahlausganges vom 20. Jänner. Stadträtin Elke Kahr betonte in ihrem Referat, dass mit diesem Ergebnis das Wahlziel „Dritter Platz“ nicht erreicht wurde, aber mit 1 Stadträtin, 6 GemeinderätInnen und 13 BezirksrätInnen die Möglichkeiten zur Weiterarbeit im Rathaus und vor allem in der Öffentlichkeit weiter gegeben sind. Die KPÖ wird weiterhin eine starke Stimme für die arbeitenden Menschen sein.

Nach 15 Jahren ununterbrochener und zum Teil spektakulärer Erfolge habe es erstmals einen Rückschlag für die KPÖ gegeben. Diese Situation sei für eine ganze Generation von Parteiaktivisten neu. Bezogen auf die künftige Arbeit der KPÖ in Graz meinte sie, „dass wir das Rad nicht neu erfinden müssen, dass wir aber künftig dieses Rad mit einem besseren Profil ausstatten müssen.“ Die KPÖ werde in Zukunft noch deutlicher als bisher aufzeigen, wer die wahren Verursacher von Sozialabbau und Arbeitslosigkeit sind und werde sich verstärkt bemühen, den arbeitenden Menschen eine glaubwürdige politische Heimat zu geben.

Wichtig sei, dass die Menschen in den Tagen und Wochen nach der Wahl ganz konkret erfahren, dass die KPÖ weiterhin für sie da ist und – wie bisher – „kein Problem der Leute für uns zu gering ist.“

11. November 2012