Die Woche vom 11.03. 2010

Warum KPÖ & proMz?


Diese Frage wurde den MitarbeiterInnen der Liste im Wahlkampf immer wieder gestellt.
Bei der Gemeinderatswahl 2005 kandidierten sie als „Liste Franz Rosenblattl proMz“. Dieser
gehörten damals, neben einigen KPÖ Mitgliedern, ein großer Teil parteiloser Personen
an. Zusätzlich waren ein paar Leute von der Bürgerinitiative „Fuzo neu“ mit an Bord.
Auffassungsunterschiede im Wahlkampf und in der

nachfolgenden Gemeinderatsarbeit führte schon kurz danach zu Auseinandersetzungen und führte letztendlich zum Fraktionsauschluß eines Gemeinderates. Die übriggebliebenen MitarbeiterInnen von proMz ließen sich durch diese Probleme keineswegs beirren und machten die gewohnt solide Oppositionsarbeit im Gemeinderat.
Franz Eisinger, ÖBB-Betriebsrat und Listendritter dazu: „proMz hat sich durch gute Arbeit einen guten Namen gemacht und bietet weiterhein
eine Plattform für jene Leute, welche ohne Parteibuch, in die kommunalpolitische Tätigkeit
einsteigen wollen. Die Trennung von den Bürgerlisten- Vertretern war nicht angenehm aber notwendig.
Für uns ist es auch überhaupt kein Problem, wenn im Listennamen jetzt wieder die KPÖ vorkommt. So hat ja unser Spitzenkandidat, Franz Rosenblattl, seit vielen Jahren als Gemeinderat gute Arbeit geleistet. Aber auch die anderen MitarbeiterInnen des Teams sind zuverlässige Personen
und sehen ihre Aufgaben darin, Probleme aufzuzeigen und eine Lösung zu finden. Es ist nicht ihre Art, auf Personen loszuschiessen und persönliche Interessen in den Vordergrund zu stellen.“
Franz Rosenblattl, Spitzenkandidat: „Die KPÖ bekennt sich vorbehaltlos zu
proMz, weil die Zusammenarbeit mit den Leuten dieser Gruppe nicht nur hervorragend klappt, sondern parteiunabhängige Personen oftmals auch einen anderen Blickwinkel haben."

19. März 2010