Kleine Zeitung vom 23.09.2007

Fahrrad und Draisine

LESERBRIEF

Das Ergebnis einer Studie, die Bürgermeister Karl Rudischer in Auftrag gegeben hat, zeigt, dass, bis auf wenige hundert Meter, die Trasse der Neubergerbahn breit genug für Radweg und Draisinenbetrieb wäre. Bei dieser Variante würden sowohl die Interessen der ÖVP, die den Radweg favorisiert, als auch jene der SPÖ, die für die Draisine ist, berücksichtigt.

Ist es daher nicht ärgerlich, dass koalitionäre Zwistigkeiten auf Bundes- und Landesebene eine Entscheidung der ÖBB über die Neubergerbahn und die regionale touristische Entwicklung mit all den positiven Folgen für Handel, Gewerbe und Arbeitsplätze blockieren?

Vielleicht überdenkt die Verkehrslandesrätin nochmals ihre Aussage, nur für den Radweg zuständig zu sein und nicht für das Draisinenprojekt. Das übergeordnete Ziel einer regionalen Entwicklung, an dem mehrere Gemeinden beteiligt wären, muss wichtiger sein als politisches Hickhack!

Mag. Wilfried Ledolter,

Mürzzuschlag

8. April 2012