Aus dem Gemeinderat

SP stellt sich gegen die Interessen von Behinderten Menschen

Sie fühlen sich nicht wohl, aber dieser Fraktionszwang...

Die KPÖ Gemeinderäte stellen einen Dringlichkeitsantrag zum Thema Integration von Menschen mit Behinderung. Dabei geht es darum, dass Menschen mit Behinderung, um in für sie mögliche Arbeitsverhältnissen eintreten zu können, eine Ausbildung machen müssen.
Dafür benötigen sie ein Praktikum. Die Gemeinde sollte, laut Antragssteller, diese Praktika anbieten.
Darüber hinaus bekommen jene, in Ausbildung stehenden Personen, monatlich lediglich 63 €uro vom Land als Taschengeld...
Daher war die zweite Forderung im Antrag, eine Aufwandsentschädigung (die Antragsteller haben keine Höhe genannt) für jene Personen, die dann entsprechende Arbeiten verrichten sollen, zu beschließen.
Dieser Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt.
Trotzdem, dass alle anwesenden Gemeinderäte (außer jener der sozialdemokratischenPartei) für den Antrag eintraten, wurde er abgelehnt.
Jene Gemeindevertreter stimmten gegen diesen Antrag:
Bürgermeister Rudischer, Vizebgm Juricek, die Gemeinderäte Haagen, Haghofer, Horvath, Pretterhofer, Pimeshofer, Steinacher, Gamsjäger, Kadlec (die anderen waren entschuldigt)
Ich fragte sie dann nach der Abstimmung noch während der Sitzung, ob sie wissen was sie da niedergestimmt haben und sich denn nicht für ihr Abstimmungsverhalten schämen würden? Dies machte schon ein wenig betroffen (Foto).
Einzig Frau Gemeinderat Pretterhofer nahm ihre Ablehnung daraufhin zurück. Leider zu spät um eine Beschlussfassung dieses wirklich außer Diskussion stehenden Anliegens zu bewirken.
Die Anderen ordneten sich dem Fraktionszwang unter.
Warum müsst ihr sie fragen, ihr kennt sie ja....

29. März 2014